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5 Jahre Institut Inklusiv
Am 27. Oktober 2021 wurde das Institut Inklusiv gegründet und kurz darauf im Handelsregister eingetragen. Angesichts der Tatsache, dass in der Schweiz nach fünf Jahren nur noch rund die Hälfte der gegründeten Unternehmen existiert, ist dieses Jubiläum alles andere als selbstverständlich. Grund genug, kurz innezuhalten und dankbar zurückzublicken.
Was erreicht wurde
In den vergangenen fünf Jahren konnte das Institut in rund 50 Bildungsaufträgen (Referate, Workshops, Seminare, Fachtagungen etc.), zahlreichen Einzel- und Gruppenberatungen sowie Supervisionen und weit über 20 Publikationen (Interviews, Radiobeiträge, Podcastfolgen, Fachartikel, Leitfäden etc.) einen Beitrag für inklusive Kirchen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft leisten. Das Institut beteiligte sich auch an der Produktion eines Dokumentarfilms und eines zugehörigen Lehrmittels. Zudem wurden fünf akademische Qualifikationsarbeiten (Bachelor- und Masterniveau) begleitet und begutachtet sowie acht Studienkurse geleitet und korrigiert. Für ein so kleines Unternehmen ist das ein beachtlicher Leistungsausweis.
In den ersten Wirkungsjahren wuchs das Vertrauen in ein breit aufgestelltes Institut, das sich kompetent für verschiedene Einzelpersonen und Adressatengruppen in unterschiedlichen Kontexten einsetzen kann. Ein gewichtiger Beirat unterstützte die Entwicklung des Instituts seit Beginn mit zahlreichen Impulsen.
Quantitative Leistungsausweise und Ergebnisse sind zwar wichtig. Viel wichtiger und wertvoller sind und waren die vielen Begegnungen mit Menschen, die sich gemeinsam mit unserem Institut für mehr Inklusion und Teilhabe in ihren jeweiligen Umfeldern engagieren. Das lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Was zu tun bleibt
Wir sind dankbar für das bisher Erreichte, dies verpflichtet uns jedoch auch zu Konstanz und Nachhaltigkeit in bestehenden Engagements sowie zu bedürfnisorientierten Investitionen in neue Wirkungsbereiche.
Zusammen mit unserem bewährten Partner "Glaube und Behinderung" bauen wir beispielsweise eine Fortbildung für "Inklusionsbotschafter:innen" auf. Diverse Landes- und Freikirchen beteiligen sich aktiv daran. Inklusionsbotschafter:innen helfen dabei, Gespräche und Veränderungsprozesse anzustoßen, mit Fachstellen zu vernetzen, inklusive Gottesdienste und Angebote mitzugestalten, um Menschen mit Behinderungserfahrungen stärker einzubeziehen.
In den ersten Jahren konnte, abgesehen von der Begleitung und Begutachtung akademischer Qualifikationsarbeiten an theologischen Bildungseinrichtungen, nur wenig in die eigene Inklusionsforschung investiert werden. Insbesondere im Bereich der inklusiven Kirche sowie inklusiver Organisationen und Unternehmen gibt es diverse Themen und Fragestellungen, die sich für eine empirische Untersuchung anbieten. In dieser Hinsicht ist das Institut auch offen für neue Kooperationen.
Stimmen aus dem Institutsbeirat
Der erwähnte Beirat begleitet die Entwicklung des Instituts weiterhin. Im Folgenden erläutern einzelne Beiratsmitglieder, warum sie sich für das Institut Inkluiv einsetzen.
"Ich engagiere mich für das Institut Inklusiv, weil das Institut mit Oliver Merz ein wichtiges und richtiges Anliegen endlich allen zugänglich macht. Das ist Mitarbeit und Unterstützung wert!" (Hansjörg Baltensperger)
"Ich engagiere mich für das Institut inklusiv, weil mir in allen Rollen und Aufgaben meines Lebens (Politiker, Psychotherapeut und Organisationsberater sowie Verleger) die Inklusion sehr wichtig ist. Alle Menschen sollen dazugehören, und da lerne ich in der Aufgabe als Beirat auch immer wieder dazu und werde inspiriert." (Jonas Baumann-Fuchs)
"Als Therapeutin und Mediatorin bin ich immer wieder mit dem Gegenteil konfrontiert und engagiere mich für heilsame Begegnungen. Ich hoffe, auf dem Weg als Beirätin einen Beitrag zu leisten, dass die Kirchen und die Gesellschaft in allen Belangen inklusiver wird. Menschen sollen Heil und nicht Ausgrenzung erfahren." (Natascha Bertschinger)
"Gäbe es dieses Institut nicht, müsste man es erfinden. Gott sei Dank (Oli Merz inkludiert), wurde es erfunden." (Ralph Kunz)
"Als Pfarrperson engagiere ich mich fürs Institut Inklusiv, weil Leben und Glauben für ALLE Menschen barrierefrei zugänglich sein müssen. In meiner alltäglichen Gemeinde-u nd Kirchenarbeit profitiere ich von den Kontakten mit Menschen des Instituts und ihren vielfältigen Impulsen, Erfahrungen und Beiträgen!" (Christine Preis)
"In Zeiten, in denen Menschen, die vom gesellschaftlichen Mainstream abweichen, global und lokal zunehmender Gewalt und Ausgrenzung ausgesetzt sind, braucht es Netzwerke, die für Toleranz, Menschenrechte und Herzensbildung eintreten. Ein solch vorbildliches ist das 'Institut Inklusiv' von Dr. Oliver Merz." (Wolfhard Schweiker)
"Ich engagiere mich für das Institut Inklusiv, weil Oliver Merz hohe Fachkompetenz und Glaubwürdigkeit bezüglich der Inklusion von Menschen mit Behinderung aufs Beste verbindet und deshalb ein wichtiger Partner für den Verein Glaube und Behinderung ist. Und weil er durch diese Zusammenarbeit auch zu einem guten Freund geworden ist." (Markus Zuberbühler)
Foto: © Oliver Merz.
Themenliste
- 5 Jahre Institut Inklusiv
- Auch eine inklusive Kirche ist "Kirche unterwegs" – aber bitte mindestens das!
- Barrierefrei dazugehören
- Heilung als Re-Inklusion
- Bericht zur Fachtagung Inklusion in Winterthur
- 4. Tagesseminar "Die Inklusion von queeren Menschen in der Kirche"
- Dazugehören – ein inklusives Unternehmen sein
- Inklusion praktisch
- Begegnung jenseits der Unterschiede
- Bericht zum 3. Tagesseminar zum Thema "Inklusion von queeren Menschen (LGBTQIA+) in der Kirche"
- 2. Fachtagung Inklusion 2026
- Was wäre wenn?
- Säkularisierung Europas – Frage nach den Folgen
- Die Inklusion von queeren Menschen (LGBTQIA+) in der Kirche
- „Achte auf dein Inneres, denn es beeinflusst dein Äusseres!“
- Solidarische und inklusive lokale Gemeinschaften – was bedeutet das?
- 3. Tagesseminar zu Inklusion von queeren Menschen in der Kirche
- Gleichwertig, aber nicht gleichartig – Grundsatz fürs Zusammenleben und Zusammenarbeiten
- Die Zeit ist reif!
- Ein durchkreuzter Traum
- Inklusion und Friedensförderung im und durch Sport
- "DU für alle"
- "Die Liebe ist die Grenze!"
- Von der Hoffnung – nicht nur für schwere Zeiten
- Bericht zum 2. Tagesseminar zu Inklusion und LGQBTIA+ in der Kirche
- Wie inklusiv sind Kirchen in unserem Land?
- Was ein Baum über Einheit in Vielfalt lehrt
- "Zmitztdrin" – eine Anstiftung zu mehr Inklusion in der Kirche
- Bericht zur Fachtagung "Dazugehören" in Aarau
- 2. Tagesseminar zu Inklusion und LGBTQIA+ in der Kirche
- Diversity Management aus biblischer Perspektive
- Unterstützen Sie uns dabei, Kirchen inklusiver zu machen!
- Frohe Festtage und ein hoffnungsvolles neues Jahr!
- "Ich lasse mich nicht behindern"
- Fachtagung "Dazugehören" – jetzt anmelden!
- "Dazugehören – gemeinsam für eine inklusive Kirche und Gesellschaft"
- Ab in die Sommerpause
- "Zmitztdrin" – Lehrmittel mit Dokumentarfilm zu Inklusion in der Kirche
- Für Inklusion sensibilisieren
- Inklusive Veranstaltungen durchführen
- Rückblick auf das Tagesseminar "Inklusion und LGBTIQ* in der Kirche"
- Dazugehören – mit Kopf und Herz für eine inklusivere Welt
- 1. Treffen des Beirats
- Tagesseminar Inklusion und LGBTIQ* in der Kirche
- "Von der Ausgrenzung zur Umarmung"
- 1 Jahr Institut Inklusiv
- Gegenseitige Rücksichtnahme und gemeinsames Feiern als Förderfaktoren von Inklusion und Teilhabe
- Inklusion und Gender
- Paulus – Cheftheologe und Apostel mit Behinderung
- Ein Sommergruss
- Lyrische Inklusion
- "Inklusiv für alle – wirklich?"
- Inklusion in Theologie und Kirche
- Barrieren und Förderfaktoren von Inklusion
- Konferenz "Versöhnt leben" 2022
- Inklusion ist keine Option
- Institutsgründung